In Wohnlagen garantieren wir eine Mindestleistung von 5 kW. Eine Ladeleistung von bis zu 22 kW ist möglich - abhängig von der Anzahl der ladenden Elektroautos und der vorhandenen Netzanschlussleistung. Im Einfamilienhaus kann die Ladeleistung der vlotte Wallbox individuell von 2,3 bis 22 kW eingestellt werden. Welche Ladeleistung man letztendlich zu Hause installiert, hängt primär vom Fahrzeug ab, das geladen werden soll. Die meisten Elektroautos sind auf Ladeleistungen von 5,5 kW bis 11 kW beschränkt. Für Plug-In Hybride sind 3,7 kW völlig ausreichend – sie können in der Regel sowieso nicht mehr Leistung aufnehmen.
Eine Ladeleistung von 22 kW wird daher in privaten Haushalten in den seltensten Fällen benötigt. Zudem sind Ladeleistungen von 22 kW meist mit mehr Aufwand und Kosten verbunden, je nachdem ob der vorhandene Netzanschluss ausreicht oder verstärkt werden muss. Da Elektroautos zu Hause meistens über Nacht bzw. über mehrere Stunden geladen werden, ist abzuwägen, ob sich die Investition in eine höhere Ladeleistung lohnt.
Ein Vergleich: Lädt man einen aktuellen BMW i3 an der Steckdose, dauert eine Vollladung fast 10 Stunden, mit einer 11 kW-Wallbox dagegen nur gut drei Stunden.
ACHTUNG: Bei einer Ladestation handelt es sich um ein meldepflichtiges Betriebsmittel. Jeder Anschluss ist daher beim Netzbetreiber durch den Elektriker zu melden. Der Elektriker klärt mit dem Netzbetreiber ab, ob genügend Leistung vorhanden ist. In Wohnanlagen erfolgt die Klärung des Netzanschlusses automatisch.